Treffen auf der neuen Wiese

Unsere neue Wiese mit den ersten Markierungen

Am 16. Juli trafen wir uns auf unserer neuen Wiese. Trotz amtlicher Gewitterwarnungen blieb es trocken, und wir kamen mit zehn Leuten in einer geselligen Runde zusammen. Neben dem allgemeinen Austausch über unsere Streuobstwiesen ging es vor allem darum, konkrete nächste Schritte zu beschließen.

Viel Arbeit – kluge Verteilung

Im Mittelpunkt des Treffens stand unsere interne Vorstellung der neuen Wiese. Wir haben gemeinsam Ideen für die Gestaltung gesammelt, aber auch ganz reale Bedenken besprochen: Eine neue Wiese bringt viel Arbeit mit sich. Die zentrale Frage war daher, wie wir die Aufgaben sinnvoll verteilen, damit die Last nicht auf wenigen Schultern ruht.

Dazu haben wir einen ersten Entwurf für eine To-Do-Liste besprochen, der die Aufgabenbereiche, Verantwortlichkeiten und den geschätzten Zeitaufwand klar bündelt.

Folgende Kernaufgaben stehen in nächster Zeit an:

1. Rund um die Bäume Neben dem Pflanzen neuer Obstbäume muss die fortlaufende Pflege organisiert werden. Dazu gehören der regelmäßige Schnitt, das Wässern der Jungbäume und natürlich später die Ernte.

2. Pflege und Gestaltung der Wiese Die Wiese muss verlässlich gemäht werden. Gleichzeitig wollen wir sie ökologisch aufwerten, indem wir Totholzhaufen als Lebensraum für Insekten und Kleintiere anlegen. Für zukünftige Treffen und Pausen planen wir zudem das Aufstellen von Bänken und Tischen.

3. Infrastruktur und Grundlagen Damit wir wissen, was unsere Bäume brauchen, werden wir in Kürze Bodenproben entnehmen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wasserversorgung: Wir müssen zügig klären, wo und wie wir IBC-Container für die Bewässerung platzieren und befüllen können.

Unterstützung und Kooperationen im Ort

Ein wichtiger Baustein für die Umsetzung ist die Vernetzung vor Ort. So gab es bereits ein Gespräch mit der Marktgemeinde, die uns für das Projekt ihre Unterstützung angeboten hat. Das ist eine große Hilfe für die anstehenden Aufgaben.

Da zudem der örtliche Kindergarten und die Grundschule in unmittelbarer Nähe liegen, bietet sich hier eine direkte Zusammenarbeit an. Wir möchten die Wiese künftig in Kooperationen nutzen, um Kindern die Natur und den Streuobstbau direkt vor der eigenen Haustür greifbar zu machen.

Nicht nur Arbeit: Raum für Feste

Bei all den anstehenden Aufgaben war uns noch ein Punkt besonders wichtig: Die Wiese soll kein reines Arbeitsprojekt werden. Wir möchten sie ganz bewusst auch nutzen, um zusammenzukommen und die Gemeinschaft zu pflegen. Deshalb haben wir erste Ideen für künftige Feiern und Feste gesammelt – vom entspannten Zusammentreffen nach dem Mähen oder Ernten bis hin zu geselligen Runden mit einem guten Glas Ebbelwoi. Die Wiese soll ein Ort sein, an dem wir auch gerne unsere Freizeit verbringen.

Ein Projekt für die nächsten Jahre

Ganz wichtig ist bei all diesen Plänen die Erkenntnis: Wir müssen und werden diese Wiese nicht auf einen Streich fertigstellen. Eine Streuobstwiese ist ein langfristiges Projekt, das Zeit zum Wachsen braucht. Wir werden das Gelände über die nächsten Jahre Stück für Stück gemeinsam entwickeln und gestalten.

Wir haben an diesem Abend viel erklärt, diskutiert und am Ende gute Beschlüsse gefasst. Wenn du dich bei einem der genannten Punkte einbringen möchtest oder Ideen hast, sprich uns einfach an.

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