Blick in die Kronen

Ende Juli lässt sich meist schon recht gut absehen, wie die Obsternte im Herbst ausfallen wird. Ein genauer Blick in die Baumkronen auf meiner Streuobstwiese zeigt dieses Jahr allerdings ein sehr durchwachsenes Bild.

Magerer Ansatz bei den Äpfeln, gute Birnen

Auf meiner Streuobstwiese tragen die Apfelbäume dieses Jahr so gut wie gar kein Obst. Nur vereinzelt finden sich Früchte an ein paar Bäumen, die zudem nicht besonders groß sind. Die große Apfelernte wird auf dieser Fläche also voraussichtlich ausbleiben.

Deutlich erfreulicher sieht es hingegen bei den Birnen aus: Diese Bäume tragen in diesem Jahr gut und lassen auf einen ordentlichen Ertrag hoffen.

Der Kontrast zum Hausgarten

Interessant ist für mich der direkte Vergleich mit den Bäumen im Hausgarten. Während die Äpfel auf der freien Streuobstwiese schwächeln, tragen die Apfelbäume im Garten dieses Jahr erstaunlich gut.

Solche starken lokalen Unterschiede sind nicht ungewöhnlich. Sie können an verschiedenen Faktoren liegen – etwa am geschützteren Mikroklima zwischen den Häusern, an unterschiedlichen Sorten, dem Schnittzeitpunkt oder der natürlichen Alternanz, bei der Bäume nach einem starken Ertragsjahr einfach eine Pause einlegen.

Wie sieht es bei dir aus?

Da die Bedingungen oft schon von Dorf zu Dorf oder Hang zu Hang unterschiedlich sind, interessiert mich natürlich, wie die Lage im restlichen Umkreis ist.

Wie sieht der Fruchtansatz auf deiner Wiese aus? Hängen die Äste voll oder fällt die Ernte bei dir dieses Jahr ebenfalls eher mager aus?