6. Vernetzungstreffen am MainÄppelHaus Lohrberg

Heute waren Manni und ich beim 6. Vernetzungstreffen „Gemeinsam für den Erhalt heimischer Streuobstwiesen“ im MainÄppelHaus Lohrberg in Frankfurt. Es war eine sehr gut besuchte und interessante Veranstaltung, bei der wir viele bekannte Gesichter aus der Streuobstszene getroffen und interessante Fachgespräche geführt haben.

Ökologische Vielfalt auf der Streuobstwiese

Das Programm bot eine gelungene Mischung aus verschiedenen Bereichen. Nach der Begrüßung durch Gerhard Weinrich (MainÄppelHaus) und Rouven Kötter (Regionalverband FrankfurtRheinMain) gab Martin Hormann von HessenForst einen Einblick in die ökologische Vielfalt der Wiesen – von schrägen Käuzen und bunten Äpfeln.

Förderrichtlinien und regionale Vernetzung

Der anschließende Vortrag von Andreas Baumann zur neuen Streuobstrichtlinie in Hessen zeigte aktuelle Fördermöglichkeiten auf. Da wir nicht in Hessen, sondern in Bayern aktiv sind, treffen diese Förderungen auf uns zwar nicht zu. Es war allerdings sehr interessant, die neuen Richtlinien kennenzulernen und zu sehen, wie weit Hessen im Gegensatz zu Bayern in Bezug auf die Streuobst-Förderung bereits ist. Besonders bemerkenswert fanden wir, dass dort nicht nur Neupflanzungen und der Erhalt gefördert werden, sondern zum Beispiel auch kleine Keltereien.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war der Bericht zum aktuellen Stand der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute, vorgestellt von Rouven Kötter. Das lieferte uns einen guten Gedankenanstoß hinsichtlich möglicher Vernetzungen und Anknüpfungspunkte an unsere Region am bayerischen Untermain.

Technik und Pädagogik im Streuobst-Bereich

Auch technische Ansätze kamen nicht zu kurz: PD Dr. André Große-Stoltenberg stellte das Projekt „Most 3D“ vor, bei dem Streuobstbestände per Fernerkundung überwacht werden. Zum Abschluss präsentierte Anika Hensel den Zertifizierungslehrgang „Streuobst erleben und vermitteln“, der die Streuobstpädagogik in den Fokus rückt.

Austausch und Ausblick

Neben den Impulsvorträgen blieb in der Kaffeepause bei Kaffee und Kuchen genug Zeit, um sich mit anderen Aktiven auszutauschen. Wir haben neue Inspirationen mitgenommen und überlegen nun in Ruhe, was wir als Nächstes bei uns in Angriff nehmen.

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