Technik hinter den Streuobstfreunden

Die Arbeit bei den Streuobstfreunden Sulzbach ist ein reines Ehrenamt ohne wirtschaftliches Interesse. Genau diese Ausrichtung spiegelt sich auch in unserer IT-Infrastruktur wider: Die Technik im Hintergrund muss verlässlich, kostengünstig und extrem wartungsarm funktionieren, damit die eigentliche Arbeit auf der Wiese im Fokus bleibt.

Keine Datensammelwut: Dein Besuch bleibt privat

Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass es auf dieser Webseite keinen lästigen Cookie-Banner zum Wegklicken gibt. Das liegt schlicht daran, dass wir keine Cookies setzen. Es laufen im Hintergrund weder Analyse-Werkzeuge noch externe Tracker.

Wir haben kein Interesse daran, dein Nutzerverhalten seitenübergreifend auszuwerten oder nachzuvollziehen, woher du kommst. Daten fallen nur dann an, wenn du von dir aus aktiv per E-Mail Kontakt mit uns aufnimmst. Deine Adresse wird dann selbstverständlich ausschließlich für den direkten Austausch genutzt.

Warum Angreifer hier ins Leere laufen

Viele klassische Webseiten nutzen Content-Management-Systeme (CMS) mit Datenbanken und PHP-Skripten, die ständige Sicherheits-Updates erfordern und permanente Angriffsflächen bieten.

Unsere Seite wird mit Nikola statisch generiert und liefert ausschließlich vorgefertigte HTML- und CSS-Dateien aus. Da es auf dem Server weder ein aktives PHP-Backend noch eine Datenbank gibt, laufen automatisierte Skript-Angriffe und Schadcode-Uploads physisch ins Leere. Wo keine Skripte ausgeführt werden können, gibt es schlicht keine Lücken auszunutzen. Das spart Nerven, Wartungszeit und Hosting-Kosten.

Praktische Werkzeuge: Transparenz und Android-Fokus

Eigene Software-Werkzeuge wie die MistelMonitor-App entwickeln wir exklusiv für Android. Für das Apple-Ökosystem wären zwingend eigene Mac-Hardware und teure, jährlich wiederkehrende Entwicklerlizenzen nötig – was für ein ehrenamtliches Projekt ohne Einnahmen schlicht unwirtschaftlich ist.

Die Android-Welt ist offener: Die Hürden für den Google Play Store sind fair, und alternativ lassen sich Werkzeuge einfach als direkte Installationsdatei (APK) verteilen, um sofort offline auf der Wiese Bäume und Misteln zu kartieren.

Um den Anspruch absoluter Transparenz konsequent fortzuführen, liegt der gesamte Quellcode der Apps offen auf der europäischen Plattform Codeberg (MistelMonitor auf Codeberg). Jeder kann den Code einsehen, auf fehlendes Tracking prüfen oder selbst Verbesserungen beisteuern. Das logische nächste Ziel ist die Aufnahme in den alternativen App-Store F-Droid, der ausschließlich vollständig quelloffene, datensparsame Software listet.

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